Liebe Närrinnen, liebe Narren,

auch wir sind von den Einschränkungen der Corona-Pandemie betroffen und unser Hoffen auf eine Fasnetssaion 2021 schwindet zusehends.

Unsere traditionelle Mitgliederversammlung am 11.11.2020 werden wir absagen. Dies verbietet nicht nur die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg, nein es geht um die Gesundheit von uns allen.

Ein Rückblick auf die tolle Fasnet 2020 entfällt somit leider auch. Wir sollten aber die schönen Ausfahrten und bunten Narrentreffen gut in Erinnerung behalten. Finanziell hat die letzte Saison der Narrenzunft aufgrund der deutlich gestiegenen Buskosten für die zahlreichen Ausfahrten ein deutliches Defizit beschert, das wir aber bewusst als Dankeschön an unsere fleißigen Hästräger für ihre vielzählige Arbeit bei den Jubiläen 2015 und 2019 in Kauf genommen haben. Die Kasse unserer Narrenzunft wurde fristgerecht von unseren Kassenprüfern ohne Beanstandungen geprüft.

Auch die Renovierungsarbeiten für die neue Hässtube machen sich bereits in unseren Büchern bemerkbar. Dafür entsteht im 1. und 2. Obergeschoss des neuen Bauhofs in der Gerberstraße ein wahres Schmuckstück. Für die dauerhafte Bleibe unseres Häsbestandes möchte ich mich bei der Gemeinde als Vermieterin des Gebäudes sehr herzlich bedanken. Den größten Dank aber gilt unseren Zunfträten und Obermaskenträgern, die seit Juli in hundertfachen ehrenamtlichen Stunden das Gebäude ausgeräumt und wieder hergerichtet haben. Eine beeindruckende Leistung, die nur gemeinsam mit vielen helfenden Händen zu bewerkstelligen ist. Vielen herzlichen Dank für das bisher Geleistete, verbunden mit der Hoffnung auch weiterhin mit der gleichen Leidenschaft und dem gleichen Engagement dort weiterzuarbeiten.

Ein Ausblick auf die anstehende Fasnetssaison fällt mir schwer. Feststeht, dass wir - in Abstimmung mit der Vereinigung Freier Oberschwäbischer Narrenzünfte und der Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Narrenverbände - an keinen Narrentreffen teilnehmen und auch selbst keinen großen Narrensprung am Fasnetssonntag durchführen werden. Noch besteht die Hoffnung auf die örtlich begrenzte und im Freien abzuhaltende Hausfasnet. Ob wir z.B. das Narrenbaumstellen oder einen Kinderumzug am Glombigen Donnerstag abhalten können, müssen wir einfach abwarten. Mit Fantasie und Kreativität können wir vielleicht Mitte Februar doch noch ein paar Tage unsere geliebte Fasnet feiern und wer weiß, ob wir zu den Wurzeln unseres Brauchtums zurückkehren und uns das ein Stück weit sogar gut tut!

Im Sinne unseres Leitspruchs, „Niemand zum Leid, Allen zur Freud“, verleibe ich mit unserem närrischem Gruß und bleibt gesund.

Räll-hui!

Jochen Fundel, Zunftmeister



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